Fort Denison


SWT-Salt-Remove-Dehydrater-
Anwendung im Fort Denison


März 1998
Es wurden Versuche an einer salzbelasteten innen gelegenen Mauer im Fort Denison durchgeführt, an der der Steinverfall durch aufsteigende und abfallende Nässe besonders zu erkennen ist.

Der SWT-Salt-Remove-Dehydrater-Anstrich wurde am 20. März auf der nördlichen Mauer mit einer Dicke von ungefähr 10 mm aufgesprüht.

Zuvor wurden am 24. Februar zwei Löcher 490 mm (Loch Nr.1) und 1480 mm (Loch Nr.2) über dem Boden gebohrt. Es wurden daraus Proben der Bohrungen in den Tiefen von 0 - 10 mm, 10 - 20 mm und 20 - 40 mm entnommen, um den Salzgehalt des Sandsteins zu bestimmen.

Am 26. März wurden kleine Stücke des mittlerweile getrockneten SWT-Salt-Remove-Dehydrater in der Nähe der zwei Bohrlöcher entnommen und am 2. April auf ihren Salz-Gehalt durch Anionen- und Kationen-Analysen geprüft. Zur Kontrolle wurde zusätzlich eine Analyse an einer nicht angewendeten Referenz-Probe durchgeführt.
 

Ergebnisse der Salzanalysen

Mauerwerk
Am 24. Februar wurden zwei Löcher 490 mm (Loch Nr.1) und 1480 mm (Loch Nr.2) über dem Boden gebohrt, um daraus Proben der Bohrungen in den Tiefen von 0 - 10 mm, 10 - 20 mm und 20 - 40 mm zu entnehmen und diese auf ihren Salzgehalt zu untersuchen.

Die hohen Salzwerte der zwei Löcher, insbesondere in 0 - 10 mm Tiefe, sind hauptsächlich dem Einfluss aufsteigender Nässe zuzuschreiben. Möglicherweise aber auch durch drückende Nässe bei Nr. 1. Durch die Seeumgebung wird die Salzbelastung mit Natrium-Chlorid hauptsächlich durch das Meerwasser verursacht. Aber es gibt auch große Mengen von Sulfaten, die wahrscheinlich andere Quellen als Ursprung haben. Bei Nr. 2 in 0 - 10 mm Tiefe ist der Sulfatanteil größer als der Chloridanteil.

Es zeigt sich auch, dass die Salzwerte bei 10 - 20 mm und 20 - 40 mm Tiefe aus dem Loch Nr. 2 niedriger sind als aus Loch Nr. 1. Bei Nr. 1 sind in diesen Tiefen die Salzwerte mit über 1 % als erhebliche Salzbelastung zu bewerten.