Fort Denison

Die Salzanteile in SWT-Salt-Remove-Dehydrater-Probe 2 sind viel geringer als in Probe 1. Dies liegt daran, dass sich die Salzablagerungen an Stellen konzentrieren, an denen es schneller trocknet und dieser Punkt liegt bei 1 - 1,5 m über dem Boden. Die SWT-Salt-Remove-Dehydrater-Probe 2 wurde 490 mm über dem Boden entnommen, und dort ist der Stein feuchter und somit die Salzkonzentrationen geringer.

Bohr-Proben
Die Ergebnisse der Bohr-Proben zeigen, dass die Salzübertragung in das SWT-Salt-Remove-Dehydrater zu einer starken Verringerung der Salzkonzentrationen im Stein führte. In der Tiefe von 0 - 10 mm gab es bei Nr. 1 eine Verringerung der Salzkonzentration von 50%, bei Nr. 2 sogar von 87%. Reduktionen sind auch sind auch in Tiefen von 10 - 20 mm und 20 - 40 mm zu erkennen.

Die Analysen der Steinbohrungen zeigen auch, dass das vorherrschende Salz Natrium-Chlorid ist, mit kleinen Mengen von Sulfaten versetzt, möglicherweise eine Art Gips.

 

 


Wie von CSIRO erwähnt, gibt es auch einige Kalziumkarbonate, die von den Prüfverfahren nicht entdeckt werden können.

Wie bei aufsteigender Nässe typisch, ist der Salzanteil bei ca. 1,5 m über dem Boden am höchsten. In dieser Höhe ist die Trocknung stärker als in Bodennähe. Es ist auch offensichtlich, dass die Salzwerte in 10 - 20 mm und 20 - 40 mm Tiefe bei Nr. 2 geringer sind als bei Nr. 1. Bei Nr. 1 sind beide Salzwerte mit über 1 % ermittelt worden, was wiederum zeigt, dass es eine erhebliche Salzanreicherung weiter unter der Oberfläche gibt.

Die Salzwerte im SWT-Salt-Remove-Dehydrater ein bzw. zwei Wochen nach der Anwendung spiegeln die Unterschiede in der Salzbelastung mit zunehmender Höhe wieder. Der gesamte Salztransfer insbesondere bei Nr. 1 ist sehr hoch und stieg nach 6 Tagen von 8.3% auf 14.7%, 13 Tage nachdem das Material aufgetragen wurde. Die Salzübertragung bei Nr. 2 ist dagegen viel geringer als bei Nr. 1, mit nur einer kleinen Zunahme von der ersten zur zweiten Probe.

 
Eine visuelle Inspektion des Anstrichs am 15. April zeigte keine Zeichen von Rissen oder anderen Schäden. Es war zu erkennen, dass sich die Salzkristalle auf der Oberfläche des Materials abgelagert haben. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich dieser Prozess bei längerer Versuchsdauer fortsetzen würde.

Ein Vergleich zwischen SWT-Salt-Remove-Dehydrater und dem von CSIRO vor einigen Jahren auf einer Sandsteinmauer getesteten Material zeigt, dass SWT-Salt-Remove-Dehydrater weitaus größere Erfolge erzielt. So führte die sehr starke Schrumpfung (durch Trocknung und Feuchtigkeitsverlust) des von CSIRO getesteten Materials einige Tage nach der Anwendung zu beträchtlichen Rissen und einem Verlust der Haftung am Stein. Dadurch konnte keine wirksame Salzübertragung stattfinden.